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Liebster Award: 11 Fragen / Antworten von und mit Gut Essen in München

Lillet Drinks mit Erdbeere
Die Mädels von healthandthecity.de haben uns für den »Liebster Award« nominiert. Das ist sowas wie eine Kennenlernaktion unter Bloggern. Vielen Dank dafür! In diesem Beitrag beantwortet Gut Essen in München die Fragen von Alex und Nadja. Zudem nominiere ich fünf weitere Deliquenten und stelle diesen meinerseits 11 Fragen. Viel Spaß!

Damit war nicht zu rechnen – kaum online und schon nominiert. Nein, nicht Gut Essen in München wieder abzuschalten, sondern für unseren ersten Blogger-Award. Alex und Nadja von healthandthecity.de haben uns für den »Liebster Award« nominiert.

Keine Ahnung, wie die zwei darauf kommen, aber ich mag ihre Begründung: »… weil ich schon bei den Fotos sofort einen Tisch reservieren möchte und zwar für jetzt gleich«. Klasse, vielen Dank!

Liebster Award von Bloggern für Blogger

Beim »Liebster Award« nominieren sich Blogger gegenseitig, beantworten die Fragen der anderen und helfen unter dem Motto »Discover new Blogs« neue Blogs bekannter zu machen. Da sind wir doch gerne dabei.

Das sind die Regeln:

☆ Danke der Person, die dich für den
“Liebster Award” nominiert hat und
verlinke ihren Blog in deinem Artikel.

☆ Beantworte die 11 Fragen, die dir der
Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

☆ Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger
für den »Liebster Award«, die bisher
weniger als 1.000 Follower haben.

☆ Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen
für deine nominierten Blogger
zusammen.

☆ Schreibe diese Regeln in deinen
Liebster Award-Blog-Artikel.

☆ Informiere deine nominierten Blogger
über den Blog-Artikel.

Das sind die Fragen von Alex und Nadja und Karls Antworten:
  1. Was hat dir das Blogger-Seminar für deinen Blog gebracht?

Ohne das Blogger-Seminar für Fortgeschrittene von LousyPennies würde es meinen Blog nicht geben. Unter den Teilnehmern war ich der einzige ohne eigenen Blog. Schon am Samstag fing ich an zu grübeln und ging meine bisherigen Ideen und Optionen durch: IT, Gadgets, Autos… Die Initialzündung kam dann aber Sonntagmittag im Ruff’s Burger. Über Essen und Lokalitäten zu bloggen erschien mir vernünftig und vor allem spannend.

Am Nachmittag habe ich nebenbei nach entsprechenden Blogs gegoogelt, mein erstes Food-Bild (belgische Pommes) auf Facebook gepostet und Domains gecheckt. Ziemlich schnell hatte ich mich auf »Gut Essen in München« oder »Gutes Essen in München« geeinigt. Die Entscheidung fiel später auf »Gut Essen…«, klingt harmonischer und trifft es besser.

  1. Welche Erfahrungen hast du mit Social Media gemacht? Konntest du deinen Blog damit bekannter machen oder nutzt du andere Kanäle?

Aktuell hat mein Blog noch keine vier Wochen auf dem Buckel. Bisher konzentriere ich mich auf Facebook und arbeite die einschlägigen Expertenratschläge ab. Das heißt, erst mal Interessantes aus dem Themenbereich posten und nicht sofort mit Eigenwerbung anfangen.

Aus meiner Freundesliste und der Lousypennies Blogger-Gruppe konnte ich über 60 Follower generieren. Das ist für den Anfang ganz gut. Wozu ich noch nicht so richtig gekommen bin ist, auf anderen Blogs und Facebook-Seiten meine Spuren zu hinterlassen. Über Ostern würde ich gern die 100 knacken.

Als nächstes werde ich mich um Google+ und Twitter kümmern. Aber eigentlich eher wegen SEO und der Vollständigkeit halber. Ob Pintarest und Instagram eine Option sind, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Videos und Youtube wären schön, zunächst stehen auf meiner To-do-Liste aber Inhalte, Inhalte, Inhalte… 😉

  1. Was magst du am Bloggen?

In meinem Blog darf ich meine ureigenste Meinung zum Besten geben. Darauf freue ich mich, wie auch auf den Dialog mit den Lesern, zumindest jetzt noch. 😉

  1. Und was nervt dich total?

WordPress! Eigentlich ist WordPress easy und intuitiv – eigentlich. In der Praxis gibt es so viele kleine und größere Hürden, dass ich dieser vermaledeiten Software am liebsten einen Tritt geben möchte.

  1. Inwiefern hat das Bloggen dich verändert?

Noch gar nicht, würde ich sagen.

  1. Wie lange brauchst du im Schnitt für einen Blog-Beitrag?

Gute Frage. Im Moment geht es so in Richtung drei Stunden und länger. Das Schreiben ist das eine, das Einpflegen ins System das andere. Und die Bildbearbeitung ist durchaus auch ein Zeitfresser. Ich packe jedes Bild einmal an, schraube ein wenig an den Farben, am Schnitt und speichere es weboptimiert möglichst klein ab. Hinzu kommt noch die Recherche: Sprich das Essen und die Restaurant-Besichtigung. 😉

  1. Jemand zahlt dir ein Jahr lang ein tolles Gehalt fürs Bloggen – was würdest du mit deinem Blog anstellen?

Mein Blog soll sich nebenbei und mit Spaß entwickeln. Trotzdem würde ich vermutlich etwas in Werbung investieren. Das Wichtigste sind für mich aber noch die Inhalte. Wobei ich hier keine Autoren fürs Schreiben anheuern würde. Eine Idee, die mir gut gefällt, ist mit drei Leuten vier Mal zum Essen zu gehen. Beispielsweisen testen wir, wo es den besten Schweinsbraten gibt, die besten Pizzen, Spaghetti, Salate oder Mittagsmenüs. Darüber wird dann berichtet, mit der Meinung meiner Begleiter, die ich auch ein wenig vorstellen möchte. Mit einem kleinen Budget wäre es sicher leichter Mitstreiter zu finden. Einmal gehen bestimmt viele mal mit zum Essen. Aber mit der Ansage, wir gehen vier Mal hintereinander zum Chinesen, Griechen oder Italiener, sinkt die Motivation vermutlich. Wobei ich es noch nicht probiert habe… 😉

Eventuell würde ich auch in ein Mailing an die Lokalitäten und Restaurants investieren. Hier bin ich allerdings noch gespalten. Einerseits sollten die schon wissen, dass es den Blog Gut Essen in München gibt. Andererseits bin ich froh, dass ich als normaler Gast speise und mir ein unverfälschtes Urteil bilden kann.

  1. Welche Blogger würdest du gerne persönlich kennen lernen?

Auch eine gute Frage. Andere Blogger kennenzulernen und sich auszutauschen, ist auf jeden Fall spannend. Das Blogger-Seminar ist dafür das beste Beispiel.

Persönlich kennen lernen würde ich gerne Ulrike Dittloff. Rike macht mit Lykkelig einen schönen unaufgeregten Food-Blog mit vielen schönen Bildern und Rezepten. Wobei ich vor allem ihre Videos auf Chefkoch.de toll finde.

Lustig wäre sicher den Matthias Schwaighofer kennenzulernen. Sein Foto-Blog ist eine Mischung aus Tutorials, Behind the Scenes, Kommentaren und Corporate-Blog. Auch seinen Video-Blog schaue ich mir gerne an.

Interessant wäre es sicherlich auch den Richard Gutjahr kennen zu lernen. Er hat das journalistische Bloggen in Deutschland quasi erfunden.

Und nicht zu vergessen, den Carsten Knobloch von Caschys Blog. Er ist fast so lange unterwegs wie wir mit speicherguide.de. Bei der Recherche bin ich schon sehr früh immer wieder auf seine Beiträge gestoßen und habe mich damals über seine seltsame URL stadt-bremerhaven.de gewundert. Heute ist er einer der angesehensten Tech-Blogger Deutschlands. Respket!

  1. Wie erklärst du Leuten, die keine Blogs lesen, was du da tust?

Meiner Mutter habe ich immer erzählt, ich mache eine Art Zeitung. Nur erscheint die halt nicht auf Papier, sondern im Internet. So richtig verstanden hat sie es aber glaube ich nicht. Mit dem »Internetz« konnte sie nicht so viel anfangen. Wobei ich privat nur wenige kenne, die sich für IT, Datenspeicher und Backup interessieren. Mit Essen ist das jetzt deutlich besser. Der Zuspruch unter meinen Freunden ist vielversprechend. »Ich bin eine Art Restaurantstester…« – klingt cool, oder? 😉

  1. Welche Internetseite rufst du morgens als erstes auf?

speicherguide.de. Diese Webseite ernährt mich seit über zehn Jahren. Wir haben 2003 zu viert mit dem selbstbestimmten publizieren begonnen, da gab es noch keine Blogs. Die Meinung der Fachverlage war aber damals ähnlich: »Lauter Verrückte…«.

  1. Wie viele Tage hältst du es ohne Internet aus?

Keinen! Ich glaube die Offline-Tage kann ich, übers Jahr gesehen, an einer Hand abzählen. Wenn man einen eigenen Web-Betrieb hat, kann man den nicht alleine lassen, da muss man immer nach dem Rechten schauen. Vor speicherguide.de musste ein Urlaubshotel Volleyball anbieten, jetzt ist WLAN ein Muss. 😉

Hiermit wandert der »Liebster Award« weiter und wir freuen uns auf Eure Antworten!

Für den »Liebster Award« nominiere ich folgende Menschen und Blogger nominieren:

SusanneShopping Diaries: Susanne zeigt den modernen Mädels von heute, was in ist und unbedingt geshoppt werden muss. Sie sucht übrigens auch männliche Modele… 😉

JohannaQuark und so: »Was die Medien anrichten – der Blog über Ernährungsthemen« lautet das Motto. Man glaubt ja gar nicht wie uns die Presse veralbert (das Wort »Lügenpresse« streiche ich auf Wunsch von Johanna, siehe Kommentare). Gut, dass dies mal jemand auf den Punkt bringt! Und Johanna, ich hoffe Du nimmst die Nominierung auch zum Anlass, Dir mal eine schöne Facebook-Page einzurichten. 😉

GabrieleanSTATTessen: Gabi hinterfrägt in ihrem Blog unseren täglichen Konsum und gibt gute Tipps, wie wir es besser machen können. Wir können mehr tun, als man selbst so glaubt. Finde ich gut!

Andreas und Christian als Gründungsmitglieder des Channelcast: Kein klassischer Blog, denn der Fokus liegt auf Podcasts (für die IT-Branche). Aber da wollen wir mal nicht so kleinlich sein… 😉 Ich bin sehr gespannt, wie Ihr den »Liebster Award« in Eure Show integriert.

Und ich nominiere Sabrina mit Ihrem Blog Prostmahlzeit! Wenn mein Gut Essen in München mal groß ist, wird daraus hoffentlich auch so ein geschmackvoller Food-Blog. Sabrina ist meine einzige Nominierung, die ich nicht persönlich kenne. Ich hoffe, wir können das irgendwann ändern und Du glaubst mir, dass ich Deine Unterzeile »Mampfen in München« nicht geklaut habe. Schwör! 😉

11 Fragen an die Nominierten:

  1. Was ist Dein Thema und was treibt Dich/Euch an, darüber zu bloggen?
  2. Wie würde eine Art Masterplan für Deinen/Euren Blog aussehen? Wo möchtet Ihr in 12 Monaten stehen bzw. in zwei, drei Jahren?
  3. Wie entwickelst Du Ideen für Deine/Eure Beiträge und wie lange brauchst Du/Ihr im Schnitt dafür?
  4. Was war bisher Eure erfolgreichste Aktion, Deinen/Euren Blog bekannter zu machen?
  5. Wenn die finanziellen Mittel vorhanden wären, was würdest Du/Ihr mit dem Blog anstellen?
  6. Hast Du/Ihr ein Vorbild, dem Ihr als Blogger (oder Podcaster) nacheifert?
  7. Welche Blogger würdest Du/Ihr gerne persönlich kennen lernen?
  8. Welches ist Dein/Euer Lieblingslokal (und warum)?
  9. Was zeichnet ein gutes Lokal/Restaurant aus?
  10. Wie sieht für Dich/Euch das perfekte 3-Gänge-Menü aus?
  11. Sollten Lokale und Restaurants ihren Gästen generell ein kostenfreies WLAN anbieten?

PS: Sich neue Fragen auszudenken, benötigt durchaus etwas Gehirnschmalz. Auch muss man erstmal neue Nominierte finden. Dabei habe ich mich natürlich auch ein wenig umgeschaut. Und es gibt auch den ein oder anderen, der dem »Liebster Award« kritisch gegenüber steht und nicht nominiert werden möchte. Natürlich macht so ein Beitrag Arbeit, trotzdem sehe ich die Nominierung positiv. Das Schöne am Bloggen ist das Miteinander und die gegenseitige Unterstützung. Deshalb freue ich mich über ein paar lobende Worte, meine ersten Backlinks und hoffe natürlich, dass dadurch neue Leser meinen Blog spannend finden. Daher, dies ist kein Kettenbrief, sondern eine Gaudi, die Blogs und Bloggern helfen soll. 😉

Kategorie: Beilagen

von

Ich schreibe seit 1994 als freier IT-Redakteur. Berufsbedingt bin oft in diversen Lokalitäten unterwegs. Aber auch privat gehe ich gerne gut Essen. Auf meinem Blog Gut Essen in München stelle ich vor allem Restaurants vor, die es auch Wert sind. Ansonsten schreibe ich auf speicherguide.de über alles, was mit Storage zu tun hat.

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für die ehrenvolle Nominierung, lieber Karl! Aber ich muss es sagen – das Wort “Lügenpresse” gefällt mir ja nicht. Ich gehöre ja selbst dazu, Team Lügenpresse und stolz darauf! Was ich meine, ist: Ich bin selbst Journalistin, hauptberuflich, und ich kommentiere und kritisiere die Berichte anderer. Ich lobe auch, oder habe es zumindest vor… 🙂 Aber ich wäre doch sehr froh, wenn diese üble, antidemokratische Kampfvokabel “Lügenpresse” nicht im Kontext mit meinem Blog auftauchen würde. Ja, es gibt Leute, die keine Ahnung vom Essen haben und trotzdem darüber schreiben, und es gibt Redaktionen, die grundsätzlich die Praktikanten losschicken, wenn es um ein Ernährungsthema geht (“kann ja jeder”). Aber es gibt für mich keine “Lügenpresse”. Ach, übrigens, das hier ist das Internet… kannst Du ja im Text noch ändern (unverbindlicher Vorschlag ;-). LG, Johanna

    • Karl Fröhlich sagt

      Liebe Johanna,
      ich habe Deinen Einwand fast erwartet.
      Für Dich habe ich gerne eine Änderung vorgenommen.
      Bin selber Journalist und finde Lügenpresse auch nicht gut.
      Aber, ich habe mit Absicht versucht so viele vermeintliche »Keywords« wie möglich einzubauen.
      Liebe Grüße
      Karl

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