Eisrezepte, Rezepte
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Rezept: Creme-Brulee-Eis selbstgemacht mit Tonkabohne

Rezept: Creme-Brulee-Eis selbstgemacht mit Tonkabohne

Wenn es zum Nachtisch mal etwas Besonderes sein darf, dann empfehle ich ein selbtgemachtes Creme-Brulee-Eis. Die Zubereitung ist mit einer Eismaschine nicht sonderlich aufwendiger als ein normales Vanilleeis. Zusätzlich benötigt Ihr nur Förmchen, einen Flambierer und mit Tonkabohne schmeckts noch besser.

Creme Brulee ist für mich einfach die Beste aller Nachspeisen. Daher war nach dem Kauf unserer Eismaschine (Unold Polar mit Kompressor) klar, ich muss mich an einem Crème-Brûlée -Eis versuchen. Um es vorweg zunehmen, die Zubereitung ist gar nicht schwer. Bei mir hat es auf Anhieb geklappt. Zumindest hat die Family alles aufgefuttert, sogar der Schwiegerpapa. 😉

Die Tonkabohne ist kein Muss, verfeinert die Creme Brulee aber ganz hervorragend. Die ist allerdings nicht ganz günstig. Ein kleines Gläschen kostet in München zum Beispiel im Frischeparadies rund 12 Euro oder bei Amazon ab 2,55 Euro (20g)*.

Das Rezept basiert im Prinzip auf einem Vanilleeis. Bitte nehmt unbedingt frische Vanille, schmeckt einfach besser. Eine Vanilleschotte genügt, mit zweien schmeckt es noch intensiver.

Rezept Creme-Brulee-Eis mit Tonkabohne

Zutaten Creme-Brulee-Eis (ca. 800 ml)

  • 200 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 1-2 frische Vanilleschotten
  • 3x Eigelb
  • 1x Prise Salz
  • Tonkabohne
  • 4 EL braunen Rohrzucker für die Eismasse, ca. 200 g zum flambieren
  • zur Dekoration frische Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren und frische Minze

Zubereitung Creme-Brulee-Eis

  • Vanilleschotte der Länge nach aufschneiden, ausschaben und Vanillemasse in eine Schüssel geben
  • Sahne und Milch dazugeben. Das Mischungsverhältnis ist im Prinzip variabel. Ihr könnt auch mehr Milch als Sahne oder umgekehrt verwenden.
  • Eier aufschlagen, drei Eigelb dazugeben und alles gut verrühren
  • 4x Eßlöffel Rohrzucker dazugeben und weiter gut verrühren. Achtet darauf, den Zucker nicht direkt auf das Ei zu schütten, sonst kann es zu Klümpchenbildung kommen.
  • 1x Prise Salz (ca. halber Teelöffel)
  • Etwas weniger als eine Viertel Tonkabohne reiben. Ich habe mir hierzu eine kleine Reibe, wie für Muskatnuss, besorgt.
  • Nochmal umrühren und die Masse in die Eismaschine füllen.
  • Das fertige Eis direkt in die Creme-Brulee-Förmchen (feuerfest) füllen. Ich verwende diese hier: runde Näpfchen* bzw. längliche Schälchen*.
  • Für ca. 4 – 6 Stunden in den Tiefkühlschrank geben. Das Eis lässt sich gut vorbereiten. Bei längerer Gefrierzeit am besten mit Klarsichtfolie abdecken, damit sich keine Eiskristalle bilden.
  • Zum Servieren muss es schnell gehen. Daher das Obst vorbereiten und in passende Stückchen schnippeln.
  • Die Menge des Rohrzuckers variiert je nach Größe der Förmchen. Ich gebe einen guten Löffel drauf und schüttle das Förmchen so, dass sich der Zucker über das gesamte Eis verteilt. Nehmt lieber etwas mehr, dann schmilzt auch das Eis darunter nicht so schnell.
  • Den Zucker mit dem Flambierer (z.B. der Ankway*) karamellisieren, die Früchte und Deko auf die karamellisierte Masse verteilen, servieren und genießen.
Creme-Brulee-Eis mit frischen Früchten dekorieren

Creme-Brulee-Eis mit frischen Früchten dekorieren

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10 Kommentare

  1. Das schaut suuuper lecker aus! Creme Brulee ist auch definitiv eines meiner Lieblingsdesserts!
    Sollte ich mir mal eine Eismaschine kaufen, probiere ich dein Rezept sofort aus 😀

  2. Julika - 45 lebensfrohe Quadratmeter sagt

    Creme Brulee ist auch meine absolut liebste Nachspeise… d läuft mir direkt wieder das Wasser im Mund zusammen! Ne Eismaschine hab ich leider nicht, aber sollte ich mal eine in die Finger bekommen, mach ich auf jeden Fall Dein Rezept hier nach. : )
    Viele Grüße! Julika

    • ja, mach das. Ich war nicht wirklich gegen die Eismaschine, aber hätte sie nicht unbedingt gebraucht. Jetzt will ich nie wieder ohne sein. 😉

  3. Sieht wirklich wahnsinnig gut aus!! In die Kruste würde ich gerade sooo gerne reinstechen!
    Liebe Grüße, Ina

  4. Oh man! Das ist ja mal eine wahnsinnig einfallsreiche Idee! Das muss ich unbedingt auch probieren 🙂 Vielen dank für den Tipp!

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