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Berliner Brandstifter – Fruchtiger Berlin Dry Gin aus regionalen Botanicals

Berliner Brandstifter – Berlin Dry Gin aus regionalen Botanicals wie Blüten, Früchten und Gurke

Aus Holunder, Malve, Waldmeister und Gurken wird der Berlin Dry Gin von Berliner Brandstifter hergestellt. Er ist zwar ein sehr fruchtiger und milder Gin, aber auch mit einer gesunden Schärfe. Die verwendeten Botanicals kommen alle regional aus der Umgebung unserer Hauptstadt.

An Tag 25 der #28DaysOfGin kommen wir nun in unsere Hauptstadt. Hier wartet der Berliner Brandstifter auf uns. Wobei es korrekterweise Berlin Dry Gin von Berliner Brandstifter lautet. Vor dem Gin gab es 2012 übrigens eine Crowdfunding Kampagne um die Herstellung zu finanzieren. Mittlerweile ist de eine feste Größe unter den deutschen Gins. Die jährliche Herstellungsmenge wird auf 9.999 Flaschen begrenzt. So schafft man natürlich auch ein gewisses Interesse.

Zusammensetzung und Botanicals des Berliner Brandstifter

Die Basis bildet das Weizendestillat eines Kornbrands. Die Botanicals kommen alle regional aus Berlin (Speisegut Gatow) und werden einzeln verarbeitet. Dem Wacholder stellen die Berliner vor allem Blüten zur Seite, unter anderem Holunder- und Malvenblüten sowie Gurken und Waldmeister.

Eigentlich eine obskure Zusammensetzung… 😉

Nosing und Verkostung des Berlin Dry Gin

Der Brandstifter ist sehr fruchtig. Ich habe sofort Himbeeren in der Nase und denke an rote Früchte.

Geschmacklich geht es direkt so weiter. Allerdings ist der Berliner Brandstifter kein »Obstwasser«, mit Betonung auf Wasser, sondern ein richtiger Brand. Die Berliner haben es geschafft einen echten Dry Gin floral und fruchtig zu gestalten, aber mit einer ordentlichen Schärfe. Der Fruchtgeschmack hält sich lange auf der Zunge. Er schmeckt schon ein wenig nach Obstbrand.

Ich finde ihn schön rund, einzelne Botanicals erschmecke ich allerdings so gut wie keine. Antonio, unser Barchef vom Restaurant Kulisse, hat den Holunder gleich erkannt. Im Nachgang meine ich etwas vom Waldmeister zu spüren. Die Gurke bleibt mir verborgen, was ich persönlich aber eher als Vorteil sehe.

Video-Verkostung: Jörg und Antonio probieren mit Karl den Berliner Brandstifter

Fazit des Berlin Dry Gin

Zum Berliner Brandstifter finden sich einige Test- und Verkostungsberichte. Alle sind etwas kritisch, keiner ist so richtig deckungsgleich. Und mein Beitrag ordnet sich eher dazu, und nicht ein. So schreibt beispielsweise der Christoph auf Gintlemen.com, »Der Brandstifter brennt kaum…«. Ich finde schon, dass er brennt. Ich habe extra nochmal einen Schluck aus der Flasche genommen, meiner brennt. 😊

Mit 43,3% zählt er dennoch zu den milden Gins. Mir gefällt die Mischung aus sehr fruchtig mit der Schärfe eines Dry Gin. Morgen gehen wir nach Hamburg und dann schließen wir die Challenge mit einigen fruchtig-floralen Gins ab.

Pur ist der Brandstifter auch nicht ganz mein Fall. Das sehe ich aber nicht als Kritik oder Wertungskriterium, weil welchen Gin trinkt man schon wirklich pur.

Tipp: Berliner Brandstifter mit Indi Strawberry Tonic

Tipp: Berliner Brandstifter mit Indi Strawberry Tonic

Als Tonic-Empfehlung sehen wir zum Beispiel ein Fentimans, aber auch ein Fever-Tree Mediterranean. Als Garnierung passen natürlich Himbeeren, Zitrus- und/oder Orangeschalen, aber auch Gurke. Im Video merke ich noch an, dass auch ein Doctor Polidori´s Cucumber, ein Tonic mit Gurkenextrakt, passen könnte. Ich habe es probiert, aber kein Mischungsverhältnis gefunden, dass mir geschmeckt hat. Die Gurke dominiert zu sehr. Mein Tipp ist dafür das neue Indi Strawberry Tonic. Das passt gut.

Berliner Brandstifter
43,3%
Preis: ca. 30 Euro (0,5l)
Hersteller: Berliner Brandstifter
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Disclaimer: Von Berliner Brandstifter wurde mir eine Flasche zur Verkostung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Auf den Test und meine Meinung hat dies natürlich keinen Einfluss.

Kategorie: Bar Dahoam, Getränke, Gin, Trinken

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Ich schreibe seit 1994 als freier IT-Redakteur. Berufsbedingt bin oft in diversen Lokalitäten unterwegs. Aber auch privat gehe ich gerne gut Essen. Auf meinem Blog Gut Essen in München stelle ich vor allem Restaurants vor, die es auch Wert sind. Ansonsten schreibe ich auf speicherguide.de über alles, was mit Storage zu tun hat.

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