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Geschlossen: Fürstenegger in München Hadern macht zu

Dicht seit dem 31.12.15: Das Fürstenegger

In Memoriam: Das Fürstenegger in München Hadern hat zum 31.12.2015 seine Pforten geschlossen. Update: Das Lokal an der Fürstenriederstraße wurde von den neuen Betreibern umgebaut und hat seit Anfang März 2016 als Osteria geöffnet.

Bereits zum 31. Dezember 2015 hat das Fürstenegger in München Hadern geschlossen. Ich war kurz vor Weihnachten noch dort und da war davon nichts zu erkennen. Aktuell wird umgebaut und renoviert. Eine Wiedereröffnung ist für März 2016 geplant, dann allerdings mit einem neuen Konzept. Das Lokal an der Fürstenriederstraße wird künftig Osteria heißen. Dies verkündet ein Banner am Haus sowie die Webseite des Fürsteneggers (mittlerweile deaktiviert).

Ich war oft im Fürstenegger und finde es daher schade. Letztes Jahr habe ich unzählige Bilder gemacht, aber irgendwie wurde mein Beitrag über das Lokal nie fertig. Meine Frau wird wahrscheinlich sagen, »hast Du es mal wieder ausgesessen…«. 😉 Wir konnten das Fürstenegger zu Fuß erreichen, daher war es oft genug unser Ziel.

Fürstenegger – gut, aber nicht perfekt

Für mich war das Fürstenegger auch ein gutes Beispiel, dass man ein Restaurant nicht abschließend mit einem Besuch beurteilen kann. Von 13(!) Besuchen in 2015 waren zwölf gut bis normal. Im Juli gab es allerdings einen Abend da lief alles schief. Eigentlich saßen nur ein paar Leute und Grüppchen im Biergarten. Die Bedienung hat sich später entschuldigt, sie wären nur zu dritt und deswegen hätte alles so lange gedauert. Der Abend war eine Katastrophe und alle anwesenden Gäste waren sowas von sauer. Wobei man da auch gesehen hat, wie viel einzelne Gäste zu der schlechten Stimmung beitragen. Es war für alle ersichtlich, dass hier alles schiefläuft, da brauche ich nicht noch eine sichtliche überforderte und geknickte Kellnerin über mehrere Tische hinweg anzumaulen. Dieser Abend erinnert mich daran, dass ein einziger Restaurant-Besuch nicht wirklich ausreicht, um ein abschließendes Resümee zu ziehen. In der Krise zeigt sich aber auch die Qualität eines Dienstleisters. Natürlich haben sich die beiden Bedienungen entschuldigt. Hätten sie mit der Rechnung aber einfach noch einen Ramazzotti oder Espresso aufs Haus ausgegeben, wäre bei den Gästen letztendlich doch ein kleiner positiver Eindruck geblieben.

Die Küche im Fürstenegger hätte ich als guten Standard bezeichnet. Große Geschmackserlebnisse gab es hier eher nicht. Dafür aber sehr gute Burger und Salate. Am Mittwoch war ich gern beim Schnitzeltag. Meine Frau mochte die Schinkennudeln und ich weiß nicht, wie oft ich das Holzfällersteak gegessen habe. Ich mochte den Biergarten, innen war es oft sehr laut, die Bedienungen meist freundlich, manchmal auch eher ein Totalausfall. Ich bin gespannt wie die Osteria wird. Ich werde sie mir sicher genau anschauen. 😉

13 Kommentare

  1. Oh! Das habe ich nicht mitbekommen. Gut, ich wohne jetzt auch nimmer in der Nähe, aber früher waren wir da oft. … Schade!
    LG, Tina

  2. Monika sagt

    Wenn schon als Restaurant-Tester unterwegs, sollte man sich halt in München auskennen.
    Das Fürstenegger ist und war nie und nimmer in Laim sondern am äußeren Rand von Großhadern im “Waldschlössl-Viertel”. Laim ist ganz wo anders!
    Nichts desto trotz freuen wir uns auf eine hoffentlich gelungene Wiedereröffnung als Osteria wenngleich es in der Nähe schon zwei Italiener gibt.

    • Karl Fröhlich sagt

      Stimmt, danke für den Hinweis.
      Mist, ich hab Laim einfach von der Fürstenegger-Webseite übernommen. Ich wohne da, und müsste es eigentlich besser wissen…

  3. Thomas sagt

    Ich empfinde die Schließung des Fürstenegger als absolut keinen Verlust. Bedienungen waren immer als freundlich, jedoch war das Essen echt zum abgewöhnen.
    Gelaufen ist es meiner Wahrnehmung nach auch nicht wirklich gut- war ja oft schlecht besucht, während das Krambambuli gegenüber gut gefüllt war… und auch so manchen Fürstengegger-Party war eine echte Spukveranstaltung. Spricht glaub’ ich für sich.

    Bleibt zu hoffen, dass das neue Konzept mit einer Qualitätssteigerung in der Küche einhergeht- werde es auf jeden Fall zeitnah nach der Wiedereröffnung testen.

  4. Thorsten sagt

    Ich war von der plötzlichen Schliessung des Fürstenegges völlig überrascht. Ich stand dort Anfang Januar vor verschlossenen Türen, leider gab’s in den ersten Tagen keinerlei Info (weder direkt dort noch auf der Homepage) was los ist und ob’s weitergeht. Finde ich etwas schroff, bei einem Laden der so viele Stammgäste hatte. Schade, dass er weg ist. Ich vermisse ihn. Das Essen fand ich zwar bestenfalls in Ordnung, aber die Atmosphäre war toll, die Bedienungen (fast immer) sehr freundlich, und es war ein sehr angenehm gemischtes Publikum. Mal sehen, wie die Osteria wird!

    • Karl Fröhlich sagt

      das sehe ich auch so. Das hätte man besser lösen können (/müssen).

  5. Heinz sagt

    Ich war mit meiner Mutter beim Essen die ist stolze 80 und die fand die Schnizel super lecker. Nachdem Sie gehört hat das dass Fürstenegger zu macht war Sie sehr traurig.

  6. Ferdl sagt

    Osteria soeben getestet. Schreckliche Pizzeria!
    Ambiente: BAHNHOFSHALLE und alles riecht noch nach frischer Farbe
    Pizza: sehr groß, geschmacklich Ok
    Preise: zu teuer für Großhadern….Pizza ab 9,00 EURO
    Tische: zu schmal für die großen Pizzen, ungemütlichen Holzstühle
    Getränke: Bluna und Afri Cola statt guter Coca Cola und Fanta; löwenbräu bier
    Zudem kleine Größen…Kein 0,5l !
    Fazit: nicht empfehlenswert

    • Carina knorr sagt

      Ja …einfach nur schrecklich…haben unser essen zurückgehn lassen..( filetspitzen zäh und trocken) haben dann pizza bestellt..bis auf zu gross auf zu kleine teller serviert war die geschmaklich ok….kellner keine ahnung von service..speisekarten pappig und verdreckt ..fallen vom tisch..kellner laufen mehrmals daran vorbei ..bis sich einer dann doch die mühe macht diese aufzuheben um sie dann schlampig auf tisch zu werfen…alte bestuhlung vom fürstenegger übernommen und nicht mal restauriert/ repariert..stühle wackeln…und mit meiner meinung steh ich nicht alleine..bin gespannt wann die pleite gehn…uns sehn die nicht mehr !!!

  7. Pingback: Riesen Pizzen im Osteria Restaurant in München Hadern

  8. Marco sagt

    Gestern wollte ich zusammen mit meiner Frau das erste Mal in der neu eröffneten Osteria essen. Doch es kam gar nicht dazu, weil wir in diesem Lokal so vor den Kopf gestoßen wurden, dass wir gleich wieder gegangen sind. Zunächst einmal saß ich auf einem dermaßen wackeligen und instabilen Stuhl, dass ich Angst hatte, er könne jeden Moment zusammenbrechen. Vielleicht hätten die neuen Pächter nicht die uralten Stühle des Fürsteneggers übernehmen sollen, sondern neue anschaffen. Als dann die Bedienung kam blieb uns fast die Spucke weg. So etwas Unfreundliches haben wir noch nie erlebt. Mit einem langen Gesicht, dass Edvard Munchs „Der Schrei“ zur Ehre gereichen würde, wurden uns die Speiseblättchen (von Karten kann da leider auch keine Rede sein) begleitet von einem flappsigem „Bitteschön.“ quasi auf den Tisch geworfen und die junge Kellnerin drehte sich auf der Stelle wieder um und wendete sich anderen Aufgaben zu. Keine Worte der Begrüßung, keine Frage nach einem Aperitif, nichts. Unglaublich. Und das in einem neu eröffneten Restaurant, das sich erst einmal einen neuen Kundenstamm schaffen muss. Wir standen umgehend auf und verließen diesen Ort der Unfreundlichkeit wieder. Bei der nahegelegenen, alteingesessenen Konkurrenz weiß man mit dem Gast umzugehen und dort aßen wir dann auch (wieder einmal) vorzüglich.

  9. hektor Fernández morales mondustos sagt

    Geh mal bitte den Wienerwald in der valpichlerstr. In München laim testen. Sag mir dann bitte was du davon hältst. 😀

    • Karl Fröhlich sagt

      Da war ich schon ewig nicht mehr. D.h., so ungefähr 3-4 Jahre. Früher haben wir uns ab und an am Straßenverkauf Hendl mitgenommen. Die mochte ich immer gerne. Wurde da irgendwas neu gemacht in der Zwischenzeit?

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