Bar Dahoam, Getränke, Gin, Trinken
Kommentare 5

Loony Gin – Verrückter Small Batch mit Karotte

Loony Gin – Verrückter Small Batch mit Karotte vom Münchener Steak-Haus Little London

Wir haben einige spezielle Gins beim Tasting dabei, aber der Loony Gin gehört zu den verrückteren Mischungen. Der Small Batch wurde von der österreichischen Reisetbauer-Brennerei für das Münchener Steak-Haus Little London entwickelt. Weil 28 Botanicals nicht schon verrückt genug wäre, bildet ein Karottenbrand einen der Hauptbestandteile. Der Loony ist relativ mild, trocken und würzig aromatisch.

Das Little London ist in punkto Steak-Haus ein Münchner Geheimtipp. Und im Tal werden nicht nur feine Fleischsorten serviert, sondern auch eine breite Auswahl an Spirituosen und ausgesuchten Weinen. An der Bar warten – ungelogen – 160 bis 180 Gins darauf, getrunken zu werden. Da bleibt noch einiges übrig, für die Zeit nach meinen #28DaysOfGin. Nachdem die beiden Betreiber Denis und Mario so auf Gin und Spirituosen fokussiert sind und im Jahr rund 70.000 Gin Tonics verkaufen, lag es nahe einen eigenen »Tropfen« aufzulegen. Herausgekommen ist der Loony Gin. Entwickelt wurde der Loony mit Hans Reisetbauer von der österreichischen Brennerei Reisetbauer Qualitätsbrand.

Zusammensetzung und Botanicals des Loony

Weil das Little London von allem etwas mehr bietet als üblich, setzt sich der Loony aus 28 Botanicals zusammen. Dazu gehören neben Wachholder unter anderem Angelikawurzel, Kurkuma, Süssholzwurzeln und Zitronen. Und – wie auf der Flasche vermerkt – ein geheimes Wurzelgemüse. Das heißt: Karotte. Der Gin besteht zu 20 Prozent aus Karottenbrand. Eine 0,7-Liter-Flasche soll rund 5,7 kg Karotten enthalten. Mit diesem Hintergrund ergibt der verrückte Hase auf dem Etikett absolut Sinn.

Videoverkostung: Karl probiert mit Omoxx im Bartini den Loony Gin

Nosing und Verkostung des Loony Gin

Aus dem Nosing-Glas erlebe ich den Loony erdig, mild mit einem zurückhaltenden Wacholder und einem leichten Zitrusaroma. Rieche ich an der Flasche wird die Zitrusnote für mich deutlicher.

Im Mund brennt er nur ein klein wenig. Der Loony ist ein trockener Gin, dessen Geschmack relativ lange im Mund bleibt. Im Tasting nehmen wir die Aromen durchaus unterschiedlich wahr. Die Karotte ist aber allerdings bestimmend und dadurch hat der Loony, im Vergleich, einen einmaligen Geschmack.

Gin-Tasting im Bartini, mit Thomas, Spucki und Jörg (v.li.).

Gin-Tasting im Bartini, mit Thomas, Spucki und Jörg (v.li.).

Fazit Loony Gin

Im Little London servieren sie den Loony mit einem Fever-Tree Mediterranean, mit einem getrockneten Apfel und einem Rosmarinzweig. Und ganz wichtig: in einem Weinglas. Das sieht nicht nur gut aus, sondern soll auch ein feineres Bouquet ergeben.

Loony Gin mit Fever-Tree Mediterranean, getrockneten Apfel und Rosmarin.

Loony Gin mit Fever-Tree Mediterranean, getrockneten Apfel und Rosmarin.

Im Preis von 59 Euro (0,7l) ist eine Geschenkverpackung und ein Glaskugelportionierer enthalten. Erhältlich ist der Loony Gin nur im Little London bzw. im Webshop.

Geschmacklich ist der Gin definitiv etwas Besonderes, wenn nicht sogar etwas verrückt. Die Karottennote wird nicht jedermanns Geschmack sein, aber: Man trinkt den Loony in der Regel auch nicht pur und im Gin Tonic kommen die Aromen nochmal völlig anders zur Geltung. Sollte Euch Euer Weg in München ins Tal führen, probiert ihn.

Loony Gin
43%
Preis: 59 Euro (inkl. Glaskugelportionierer)
Hersteller: Reisetbauer Qualitätsbrand für das Little London
Loony Gin & Little London auf Facebook

Disclaimer: Mein Dank gilt wieder Martina, die ihr vielleicht vom Blog kinderkuecheundso kennt. Martina und ihr Mann Christian führen eine schöne, kleine Cafe-Bar, das Bartini in der Naupliastraße 52. Und zusammen mit den Jungs von Omoxx durfte ich dort meine Video-Verkostung durchführen. Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung!!
Vielen Dank auch an Denis und Mario und das Little London, für das Probe-Flascherl. Auf den Test und meine Meinung hat dies aber keinen Einfluss.

Kategorie: Bar Dahoam, Getränke, Gin, Trinken

von

Ich schreibe seit 1994 als freier IT-Redakteur. Berufsbedingt bin oft in diversen Lokalitäten unterwegs. Aber auch privat gehe ich gerne gut Essen. Auf meinem Blog Gut Essen in München stelle ich vor allem Restaurants vor, die es auch Wert sind. Ansonsten schreibe ich auf speicherguide.de über alles, was mit Storage zu tun hat.

5 Kommentare

  1. Pingback: Februar-Challenge: 28 Days of Gin – täglich eine Gin-Verkostung (28 Days of Blogging)

  2. Also auf Karotte stehe ich, das könnte mir schmecken! Aktuell trage ich auch Karotte sehr gerne auf meiner Kleidung! Das Kind mag Karotte nämlich so mittelgern 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.