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MOM Gin – Fruchtig, milde Beerenauslese

MOM Gin – Fruchtig, milde Beerenauslese als Hommage an Queen Mum

Ladys, der MOM Gin spricht explizit Euch an: mild mit einer leichten Süße und vor allem fruchtig, schmeckt er nach roten Beeren. Gereicht wird er in einer schwarzen Flasche mit Krönchen unter dem genialen Motto: »God save the Gin«. Mit einem Russian Wild Berry oder Cherry Blossom ergibt er einen fruchtig-leichten Gin Tonic. Wir haben aber auch eine Empfehlung für die Jungs-Variante.

Heute wird es »königlich«: Tag 27 der #28DaysOfGin steht im Zeichen des MOM Gin. Er stammt von Gonzalez Byass, der für seinen spanischen Sherry bekannt ist und ist als Hommage an die britische Queen »Mum« gedacht. Dazu passt auch das Motto des Gin: »God save the Gin«. Allerdings ist der MOM auf ein eher jugendliches bzw. weibliches Publikum ausgerichtet. Daher ist er kein klassischer London Dry, sondern ein sogenannter Flavored Gin.

Für den Geschmack sind rote Beeren sowie acht Botanicals zuständig. Im Einzelnen: Angelikawurzel, Cranberry, Gewürzrinde, Koriander, Lakritz, Lilienwurzel, Thymian und Wacholder. Insgesamt wird er vierfach über Kupfer destilliert.

Nosing und Verkostung des MOM

Das Nosing ist eine fruchtige Angelegenheit, die Beeren stehen im Vordergrund. Wacholder rieche ich keinen. Jemand hat gesagt, er riecht wie Gummibärchen, das ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

Auch geschmacklich dominieren die Beeren. Mit 39,5% Alkoholgehalt ist der MOM ein milder Gin, der leicht süß schmeckt und gar keine Schärfe entwickelt. Der Wacholder soll sich im Abgang zu erkennen geben, sagen Andreas und Giro in der Verkostung. Ich muss gestehen, da muss ich meine Geschmackssensoren vermutlich noch etwas besser ausbilden.

Video-Verkostung: Andreas und Giro probieren mit Karl den MOM Gin

An dieser Stelle auch einen ganz herzlichen Dank an das Maritim am Münchner Hauptbahnhof, dass ich ganz zwanglos die Piano Bar für mein Video kapern durfte. 😊

Fazit des MOM

Der MOM Gin polarisiert, ich kann es nicht anders sagen. Ich habe mich mit einigen ausgetauscht und entweder mögen ihn die Leute oder nicht. Dazwischen scheint es keinen Spielraum zu geben. Die Zielgruppe ist definitiv weiblich: Das beginnt bei der schwarzen Flasche mit dem rosa Krönchen und geht bis hin zum süßen und sanften Geschmack.

Als Tonic empfiehlt Markenbotschafter Andreas ein Russian Wild Berry von Schweppes, serviert in einem Ballon-Glas mit frischen Himbeeren – für die Ladys. Seine Variante für die Jungs, 5cl MOM mit einem Indian Tonic und frischen Heidelbeeren. Das ergibt einen rosa lieblich, fruchtigen Gin Tonic bzw. einen zwar leichten aber spritzigen GT.

Als Alternative sehe ich auch das Thomas Henry Cherry Blossom Tonic. Als Deko Waldbeeren, Cranberrys oder eine Kirsche.

Wie steht Ihr zum MOM Gin? Mögt Ihr ihn und wenn ja, wie trinkt Ihr ihn am liebsten? Findet Ihr die Bezeichnung Mädchen-Gin zu despektierlich? Schreibts in die Kommentare, haltet Euch nicht zurück… 😉

Die #28daysofblogging und meine #28DaysOfGin neigen sich dem Ende entgegen. Da ich mit einer Trilogie schließen möchte, stehen Euch aber noch zwei Beiträge bevor, der Brockman und der The Duke Wanderlust.

MOM
39,5%
Preis: ca. 29 Euro (0,7 l)
Hersteller: Gonzales Byass
MOM auf Facebook

Disclaimer: Von der Schwarze und Schlichte wurde mir eine MOM-Flasche zur Verkostung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Auf den Test und meine Meinung hat dies natürlich keinen Einfluss.

4 Kommentare

  1. Lieber Karl,
    Ich bin immer froh um Tipps für Drinks, die Ladies mögen, zumal ich Alkohol einfach nicht mehr mag! Und auch früher war das nicht immer einfach etwas zu finden was ich mag!
    Viele Grüße, Izabella

  2. Aha, da hat der Herr einfach ohne mich probiert! Dabei ist der MOM mit dem Wild Berry mein Lieblings-Gin! Ich mag es nun mal gerne fruchtig und neben Himbeeren gebe ich auch gerne noch eine Brombeere und ein paar Blaubeeren mit ins Glas. Schaut extrem schön aus und ist sooo lecker!
    VG Martina

    • Ich weiß ein großer Fauxpas! 😊🙏
      Unter uns, zum Ende der Challenge war nicht mehr viel Freiraum. Da mussten die Videos „vom Hof“… 😉

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