Bar Dahoam, Getränke, Gin, Trinken
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Elf58 Gin – Münchens stärkster Gin mit Bierbrand

Elf58 Gin – Münchens stärkster Gin mit Bierbrand mazeriert

Der Elf58 ist mit 58 Prozent Alkoholgehalt derzeit Münchens stärkster Gin. Hergestellt wird er direkt in der Distillers Bar in Schwabing. Er basiert auf dem hauseigenen Monaco Vodka, wird mit Bierbrand mazeriert und unfiltriert abgefüllt. Ein starker, aber auch geschmackvoller Gin.

Der stärkste Münchener Gin kommt aus Schwabing: Der ELF58 aus der Distillers Bar in der Occamstraße. Die Namensgebung ist mehr als durchdacht. Er leitet sich von der Gründung Münchens im Jahr 1158 ab sowie von den elf Botanicals und dem 58% Alkoholgehalt. Destilliert wird er direkt in der Distillers Bar, komplett in Handarbeit.

Die Flasche hat nicht nur einen Bügelverschluss, sondern ist auch aufwendig gestaltet. In der eigenen Hausbar ist sie auf jeden Fall ein Hingucker.

Ich war letztes Jahr im Dezember zu einem Whiskey-Tasting in der Distillers Bar und hatte dort auch meinen Erstkontakt mit dem Elf58. Um ehrlich zu sein, habe ich dem Referenten vor Ort ein (angebrochenes) Flascherl abgeschwatzt, um es auf Gut Essen in München vorzustellen. Da sind meine #28DaysOfGin prädestiniert dafür, oder? 😉

Zusammensetzung und Botanicals des Elf58

Zu den elf Botanicals gehören neben Wacholder auch Hagebutte, Holunder, Lavendel, Orangen, Vanille, Zimt und Zitronen. Das Besondere ist aber, dass der Gin mit dem hauseigenen Monaco Vodka angesetzt und zusätzlich mit Bierbrand mazeriert wird. Für das Aroma sorgt eine vierwöchige Ruhezeit und die anschließende unfiltrierte Abfüllung.

Videoverkostung: Andrea & Karl probieren den Elf58

Nosing und Verkostung des Elf58

Im Nosing kommt der Gin viel leichter rüber, als bei der Alkoholstärke erwartet. In der Nase spüre ich vor allem Wachholder und Orange. Im zweiten Schritt kommen Holunder und Lavendel leicht heraus. Ich würde sogar sagen, er riecht ganz leicht floral.

Beide Geschmäcker entfalten sich direkt auch im Mund, wobei der Wachholder eher zurückhaltend auftritt. Der Elf58 ist natürlich ein starker Gin, der dann auch eine schöne Wärme entwickelt. Allerdings brannte er nicht so, wie zum Beispiel der Soul of Bavaria. Wie wir in der Videoverkostung feststellen, er ist kein »Mädchen-Gin«.

Fazit Elf58

So hundertprozentig kann ich den Geschmack noch nicht benennen. Das Aroma kommt sicher vom Bierbrand und der ungefilterten Abfüllung. Der Elf58 ist natürlich ein starker Gin mit viel Charakter, der aber nicht im Hals brennt und sogar relativ mild rüberkommt. Mir schmeckt er gut. Mit der Bügelverschlussflasche und der schönen aufwendigen Zeichnung halte ich38 Euro für angemessen.

Als Tonic empfiehlt sich ein Indian Tonic, wie von Fever Tree oder Thomas Henry. Das ist etwas milder und entschärft den Gin etwas. Wobei sich der Elf58 aus meiner Sicht auch zum pur trinken eignet.

Wer es lieber etwas weniger scharf mag, morgen geht es bei meinen #28DaysOfGin mit einem fruchtig-kräuterigen Gin weiter.

Wir empfehlen ein Indian Tonic zum Elf58 Gin

Wir empfehlen ein Indian Tonic zum Elf58 Gin

Elf58
58%
Preis: ca. 38 Euro
Hersteller: Munich Distillers
Elf58 auf Facebook 

Disclaimer: Von der Distillers Bar wurde mir eine (angebrochene) Flasche zur Probe zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Auf den Test und meine Meinung hat dies aber keinen Einfluss.

Kategorie: Bar Dahoam, Getränke, Gin, Trinken

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Ich schreibe seit 1994 als freier IT-Redakteur. Berufsbedingt bin oft in diversen Lokalitäten unterwegs. Aber auch privat gehe ich gerne gut Essen. Auf meinem Blog Gut Essen in München stelle ich vor allem Restaurants vor, die es auch Wert sind. Ansonsten schreibe ich auf speicherguide.de über alles, was mit Storage zu tun hat.

5 Kommentare

  1. Ich hab eine gute Freundin, die gerne Gin trinkt. Ich werde mit ihr dann mal eine Verkostung machen mit deinen drei Favoriten 😀 LG Sarah

    • Da bin ich gespannt. Ich werde bestimmt noch meine Favoriten vorstellen, wobei ich seh schon, dass wird schwer. Die sind bisher alle gut… 😉

  2. Kein Mädchen-Gin? Naja mit 58% kann ich mir das gut vorstellen. 🙂 Ist eben nur was für die Harten 😉
    LG Ina

    • er riecht und schmeckt weniger hart, als erwartet. Aber man siehts bei Andrea im Video, sie fand ihn trotzdem noch recht rass 😀

  3. Pingback: Februar-Challenge: 28 Days of Gin – täglich eine Gin-Verkostung (28 Days of Blogging)

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