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Le Tribute Gin – Edler Spanier mit aufwendiger Destillation und frischen, mediterranen Botanicals

Le Tribute Gin – Edler Spanier mit aufwendiger Destillation & frischen Botanicals

Der Le Tribute Gin ist eine der besten und interessantesten Neuvorstellungen des letzten Jahres. Der Spanier kommt nicht nur in einer edlen Flasche. Die Botanicals werden einzeln destilliert. Herauskommt ein fruchtig-frischer Gin, der nahezu ohne Wacholdergeschmack auskommt. Aus den Rückständen der Destillierung wird zudem das Le Tribute TE Tonic hergestellt, formschön und geschmacklich ebenfalls oberste Liga.

Burgen Gin – Anislastiger Hesse mit Pfeffer und Zitrus im Test

Burgen Gin – Hesse mit Pfeffer, Zitrus, Fenchel und Anisnote

Aus Hessen kommt der Burgen Gin, aus einer der ältesten Brennereien der Welt. Dort wird er im Auftrag und unter Vakuum destilliert – einem sehr schonenden Verfahren. Zu den Hauptmerkmalen gehören eine Pfeffernote mit Wacholder und Zitrus sowie Anisgeschmack – wobei dieser vom Fenchel kommt. Der Pfeffer verleiht ihm eine gesunde Schärfe. Für seine 45 Prozent, ist der Burgen Gin aber relativ mild.

Im Test, der Berliner Luxus-Gin Bruderkuss Dry Gin von Bruno Eyron: kräutrig, poppig, kostspielig

Bruderkuss Dry Gin: Berliner Luxus-Gin im Test

Der Bruderkuss Dry Gin ist ein Berliner, der in Rheinland-Pfalz destilliert wird. Sein Macher ist der Schauspieler und Produzent Bruno Eyron und auch durch das Pop-Art-Design ist er natürlich ein Hingucker. Mit seinen 14 Botanicals macht er aber auch im Glas eine gute Figur. Im Vordergrund stehen Zitrus, Wacholder und Ingwer. Allerdings muss man den Bruderkuss auch als Luxus-Gin sehen, die 0,5er Flasche kostet 60 bis 70 Euro.

Billy Bones Gin: Scharfer Hesse mit Kakaobohne und Pfeffer

Billy Bones Gin – Pfeffriger Hesse mit Kakaobohne im Test

Aus Hessen von der Burg Hohenstein kommt der Billy Bones Gin. Ein London Dry mit ein paar besonderen Zutaten wie Zitronengras und Kakaobohnen. Unverkennbar ist aber der Pfeffer, der dem Gin eine gewisse Schärfe mitgibt. Spannend ist natürlich auch die schwarze Flasche mit Totenkopfemblem. Unser Perfect-Serve: GT mit Cold Brew Coffee.

Huckleberry Gin: Freundlicher Münchener mit Blaubeeren

Huckleberry Gin: Freundlicher Münchener mit Blaubeeren

Entwickelt wurde der Huckleberry Gin in München, hergestellt wird er aber im Schwarzwald. Die Hauptzutat der über 20 Botanicals ist die Blaubeere, die ihm auch seinen Namen verleiht. Mit 44 Prozent besitzt er pur eine angenehme Schärfe, ist aber vor allem ein fruchtiger Vertreter seiner Zunft. Man könnte ihn auch als deutschen Brockmans bezeichnen.

Ferdinand's Saar Quince – Saarländischer Sloe Gin mit Birnenquitte und Riesling-Infusion

Ferdinand’s Saar Quince – Saarländer mit Birnenquitte und Riesling-Infusion – Test

Der Ferdinand’s Saar Quince ist quasi die saarländische Antwort auf den britischen Sloe Gin. Er basiert auf dem Saar Dry Gin und wird mit Birnenquitten und Riesling-Wein versetzt. Dies ergibt eine feine Balance zwischen Süße und Säure mit leichten 30%. Er schmeckt pur, mit oder ohne Eis. Unsere Empfehlung: Ferdinands Quitte mit Gurkentonic – ohne Schmarrn.